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Barrierefreiheit im Internet

Von Barrierefreiheit im Internet spricht man, wenn Websites so gestaltet sind, dass auch Menschen mit Handicap, also z.B. mit einer Sehbehinderung, sie nutzen können. Für die Internetauftritte von öffentlichen Einrichtungen gilt seit Ende 2005 verpflichtend die BITV (Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik).

Hier sind einige Beispiele für Anforderungen, die die Websites erfüllen müssen:

  • Zu Bildern, Animationen und Tönen muss ein äquivalenter Text (also ein Text, der beschreibt, was z.B. auf dem Bild zu sehen ist) für die User, die den normalen Inhalt nicht sehen oder hören können, bereitgestellt werden.
  • Texte und Grafiken müssen auch noch verständlich sein, wenn sie ohne Farbe betrachtet werden. Dazu muss z.B. der Farbkontrast zwischen Text- und Hintergrundfarbe groß genug sein.
  • Im HTML-Code der Site muss mit angegeben werden, in welcher Sprache ein Text geschrieben ist und wann Abkürzungen verwendet werden. Das hilft z.B. den Screenreadern (Sprachausgabegeräte), die von Blinden genutzt werden, den Text korrekt vorzulesen.
  • Die Website muss auch bedienbar sein, wenn man nur die Tastatur, nur die Maus, nur eine Spracheingabe oder nur spezielle Zeigegeräte benutzt.
  • Für Sehbehinderte ist besonders wichtig, dass man die Schriftgröße auf der Site verändern kann.
  • Insgesamt sollten die Seiten möglichst übersichtlich aufgebaut sein.

Weiterfhrende Artikel

Externe Quellen

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